Die Schlacht im Echsenkessel

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Finrond

Die Schlacht im Echsenkessel

Beitrag von Finrond »

Teil 1

Es war ein unbeständiger Tag. Die Sonne hatte den Kampf gegen die Wolken verloren und es regnete wie am Tag des jüngsten Gerichts. Der Sturm peitschte über den großen Schlangensee. Am Rande des Sees waren Standarten in den Boden gerammt worden auf dessen Fahnen die Zeichen der "Chronicle" und der "Sic Malus" Kämpfer zu sehen waren. Eine Heerschaar der besten Elite Krieger dieser beiden Banner hatte sich hier in Reih und Glied versammelt. Ganz vorne waren die grimmigen Krieger zu finden. Dahinter hatten sich die heiligen Paladine postiert, die von Furio angeführt wurden. Dahinter waren die Jäger zu finden welche mit ihrem wachsamen Auge ständig die Umgebung erkundeten. Schlußlicht bildeten die Magier, Hexenmeister und Priester. Schattenhafte Gestalten flankierten den Schlachtzug. Sie waren kaum erkennbar, Meister der Tarnung. Es waren Schurken und Druiden die ständig die Seiten abschirmten um den Trupp zu schützen.

An forderster Front wo sich die Banner befanden standen zwei Gestalten. Eine war die mächtige Druidin Mondtraum, sie hatte die Befehlsgewalt über die "Chronicle" Krieger. Genau neben ihr befand sich Phia, Menschenkriegerin und Befehlshaberin der "Sic Malus" Kämpfer. Sie standen da ihre Entschlossenheit große Taten zu vollbringen war unmissverständlich zu erkennen. Ernst und bedrohlich war ihr Blick. Nun blickten die zwei Anführer einander an und Phia nickte Mondtraum zu sodass diese das Wort erheben möge:
"Der Tag ist gekommen an dem unsere zwei Heere zusammen eine bedeutsame Schlacht schlagen werden. Nun steht ihr hier und ich sage euch es ist ein gewaltiger Schlachtzug. Wir haben uns hier versammelt um die Welt von der Nagakönigin zu befreien. Jeder der hier Anwesenden wird all seine Kraft und seinen Mut aufbringen müssen das dieses unterfangen von Erfolg gekrönt sein werde. Ich kenne euch alle beim Namen, große Männer und Frauen, Helden eurer Zunft. Viele werden heute an diesem Tag ihr Leben lassen. Andere werden als Helden in die Geschichte eingehen. Ich für meinen Teil kann nur sagen es ist mir eine Ehre mit jedem einzelnen von euch in die Schlacht zu ziehen und wenn es sein muß an eurer Seite zu Sterben. Die Nagakönigin erwartet uns bereits. Sie ist gewarnt. Also seid auf der Hut. Auch sie hat ihre Vorbereitungen getroffen. Ehre und Stärke! Auf in den Kampf!!!"

Der Trupp schlug mit Schwertern und Streitkolben auf ihre Schilde und es erklang ein Ohrenbetäubendes Klirren das bis nach Telredor zu hören war. Der Zug setzte sich in Bewegung. Doch bevor sie ins Wasser glitten murmelten die Magier noch einen Zauber der es jeden einzelnen ermöglichte unter Wasser zu atmen. Es dauerte nicht lange und der Trupp war von der Oberfläche verschunden und schwamm unter Wasser dem riesen Abflussrohr entgegen der der Eingang zum Echsenkessel war. Die Armee hatte das Rohr durchschwommen und tauchte in einer großen Höhle wieder auf. Am unterirdischen Ufer sammelte sich der Trupp. Hier befanden sich die Tore zum Schlangenschrein, hinter einem riesigen Wasserfall versteckt. Dort befand sich das Reich der Nagakönigin Vashj.

Nun ergriff die Zwergenkriegerin Phia das Wort: "Edle Streiter. Ich für meinen Teil möchte auch noch ein paar Worte an euch richten. Unser Bund wurde geschmiedet um große Taten zu vollbringen. Beweist mir das dieser Schulterschluß unsere Feinde in den Staub zwingen möge. Lasst keinen am Leben. Ich will mich im Blut unserer Feinde suhlen!!! Ich will das eure Schwerter alles erschlagen was sich dort im Schrein uns in den Weg stellt. Wir werden auch mit unserem Blut bezahlen jedoch will ich Siegreich vom Feld schreiten. Die Banner im Wind und aufgepflanzt auf dem leblosen Körper der bösen Königin. Dies soll ein Zeichen für Kel´tas und Illidan sein das auch sie bald bezahlen werden. Nun auf Kameraden wir haben viel zu tun!"

Der Schlachtzug antwortete wieder mit lautem Rasseln der Waffen und Kriegsgeschrei. Mondtraum hob die Hand und gab das Zeichen zum Aufbruch. Der mächtige Zug passierte den Wasserfall und trat in das Reich der Nagas ein.

Eine riesige Höhle erstreckte sich hier. Der Schlangenschrein war ein Labyrint aus Stegen, denn der Boden war ein einziger See. Überall dampfte es und stickig war es hier. Zum Glück hatte der Trupp hier schon ein paar Tage vorher gewühtet und die unzähligen Wachen und Befehlshaber von Vashj getötet. Der Weg war frei. Sie passierten Stege und Plattformen bis sie an einer großen Maschinerie angelangt waren. Dort kam der Trupp zum stehen. Die Druidin Mondtraum trat an ein von Schlingpflanzen überzogenes Schaltpult und betätigte einen Hebel. Sofort überbrückte eine aus Wasser geformte Brücke einen riesigen Abgrund und gab den Weg zum Thronsaal frei. Der Bund passierten die sonderbare Brücke und erklomm eine Anhöhe,von der eine riesige Plattform zu sehen war. Diese Plattform war, wie sollte es anders an diesem Ort sein, von Wasser umgeben. In der Mitte Stand sie, die sagenumwobene Nagakönigin. Sie war groß. Sie maß viermal die Länge eines ausgewachsenen Elfenkriegers. Sie überblickte argwönisch den Schlachtzug und lächelte unbeeindruckt.


Teil 2

Der Bund stand in disziplinierter Angriffsformation und geortnet auf dem Hügel. Direkt vor ihnen erstreckte sich der Thronsaal der Nagakönigin. Dieser Ort sollte schon bald von Kriegsgetümmel und der großen Schlacht heimgesucht werden. Vashj stand einfach nur da. Sie lächelte kühl und erwartete die ungebetenen Gäste. Phia und Mondtraum, die ganz vorne die Spitze des Schlachtzugs bildeten, hatte sorge ergriffen. Die Königin war allein. Zumindest schien es so und sie witterten eine Falle.

"Soldaten!" rief Mondtraum. "Seid auf der Hut. Hier stimmt etwas nicht! Schlachtrufer bringt unsere Armee in Stellung so wie besprochen und seid wachsam. Ich könnte mir nur zu gut vorstellen das die Königin noch etwas in der Hinterhand hat und nicht alleine gegen uns kämpfen wird. Bewacht alle Himmelsrichtungen auf dem Plateau denn jenes könnte zu einer Falle werden."

Phia erhob auch noch einmal das Wort und sprach: "Die Zeit ist nun gekommen Kameraden. Kämpft erbarmungslos und lasst keine Gnade walten, denn die Wehrlosen in den Zangarmarschen haben auch keine Gnade von diesem Scheusaal erfahren. Sie muß im Staub liegen egal wieviel eigenes Blut wir dafür vergießen müssen. Der Preis für die Freiheit war noch nie gering. ZIEHT EURE SCHWERTER UND SIEGT ODER GEHT UNTER!!!!"

Und nun gegann die Schlacht, die auf immer und ewig in den Geschichtsbüchern zu finden sein wird. Der Zug donnerte mit wilden Kriegsgeschrei auf die Plattform. Lady Vashj begrüßte sie nur mit den abfälligen und herablassenden Worten: "Normalerweise würde ich mich ja nicht mit euch befassen, jedoch seid ihr in meine Gemächer eingedrungen und lasst mir keine andere Wahl ihr Narren!!!"

Kaum war dies ausgesprochen stürmte schon aus forderster Frond die Kriegerin Phia und die Druidin Mondtraum genau auf Nagakönigin zu um ihr die Stirn zu bieten. Mondtraum war nicht mehr die zierliche Nachtelfenfrau, nein sie hatte sich während des Ansturms zu einer riesigen und kraftvollen Bärengestalt verwandelt und preschte nun mit unvorstellbarer härte auf die verhasste Wiedersacherin zu. Vashj holte zum Schlag aus und bearbeitete die Bärin mit kraftvollen Hieben die jeden gewöhnlichen Menschen zu Staub hätte zerfallen lassen. Doch Mondtraum hielt stand. Sie erwiederte den Schlaghagel mit alleszerfetzenden Prankenhieben und ohrenbetäubenden Wutgeschrei. Der Rest der Armee war nun ringsum formiert und Kommandantin Phia schrie: KRIEGER!!! IN DEN NAHKAMPF!!! JÄGER LASST EURE PFEILE SPRECHEN!!! MAGIER UND HEXER WIRKT EURE MAGIE UND HEIZT IHR EIN!!!!"

Der Kampf war nun in vollem Gange. Von überall prasselten Pfeile, Feuerbälle, Schattenblitze, Frostzauber und Flüche auf Vashj ein. Mondtraum musste sich mit Phia abwechseln um die Schläge der Nagakönigin abzufangen um die Kameraden zu schützen. Kein anderer hätte die Macht gehabt diesen Schlägen zu wiederstehen. Sie wären alle erschlagen worden. Plötzlich drang ein warndender Schrei von der südlichen Treppe aus zu den kämpfenden in der Mitte des Plateau´s.

"ACHTUNG ELITE NAGAS!!!! SIE BRECHEN DURCH!!!" Diese Warnung wurde von Furio ausgerufen. Er hatte die Befehlsgewalt für den Trupp an der Südtreppe.

"Ich wusste es!" stöhnte Mondtraum. "Schnell Venta, eile mit deinen Kriegern. Ihr müsst sie abfangen und töten bevor die Elite Nagas unsere Heiler erschlagen!"
Venta, ein ungeheuer starker Krieger in den Reihen der kämpfenden Meeles wirbelte herum und rannte so schnell er konnte in Richtung Süden um sich der Gefähr entgegenzustellen. Er war nicht weit gekommen da sah er schon das kommende übel. Direkt am Rande der Treppe stand ein Priester namens Durim und wirkte die heilende Magie des Lichtes um die Kämpfenden am Leben zu halten. Direkt hinter dem beschäftigten Priester tauchte wie aus dem nichts ein riesiger Elite Naga auf und holte mit seinem mächtigen Schwert zum schlag aus. Das Ziel war Durim!!! Venta erstarrte in seinem Geist und setzte zum anfangenden Sprung an um den Angriff abzuwehren. Durim wurde von Venta zur Seite gestoßen und krachend verfehlte das Nagaschwert des Nagas sein Ziel und landete zwischen Ventas Klingen. Venta lenkte den Stoß ab und noch im selben moment trennte ein anderes Schwert den Kopf des Nagawächters vom Hals. Venta erkannte die Klinge. Sie gehörte seinem Waffenbruder Dalarus. "Danke alter. Du bist wie immer zur rechten Zeit am rechten Ort!"
Dieser antwortete in gewohntem ruppigen Ton: "Mach dir nicht ins Hemd Kumpel. Du darfst doch nicht glauben das du den ganzen spaß hier für dich alleine hast."

Nun stürmten von allen Himmelsrichtungen Wachen in den Thronsaal um der kreischenden Vashj zu helfen denn sie erkannte das sie keine Opfer sondern ernstzunehmende Gegner hier empfangen hatte. Wasserelementare erhoben sich aus den Gewässern ringsum. Die Jäger und Schurken traten ihnen entgegen. Sie durften die Königin nicht erreichen. Es war ein gewaltiges Kampfgetümmel. Ein Lichterspiel wie es noch nie zuvor gesehen wurde. Die Priester heilten, die Magier zauberten, die Hexenmeister beschworen immer neue Flüche, die Paladine wirkten auch ihre heiligen Gebete. Es war unglaublich. Mit einem Mal hörte man verzweifelte Schreie von der Nordtreppe. "OH BEI UTHER!!!! SCHREITER!!! ES KOMMEN SCHREITER!!! Diese Warnung wurde von Finrond Lichtbringer ausgerufen.

Die Schreiter waren haushohe Wesen, die eine ungeheuer beängstigende Aura besaßen. Ihre Tentakel waren zerfetzende Peischen binnen weniger Sekunden Soldaten die Arme und Beine abtrennten. Die Nordformation wurde durcheinandergewirbelt, einige Kämpfer gerieten in blinde Panik und rannten Ziellos umher.

Phia sah den Tumult und rief: "ZURÜCK IN FORMATION! VENTA! DALARUS! DURCHTRENNT DIE KNIESEHNEN VON DEN SCHREITERN! WIR MÜSSEN ZEIT GEWINNEN! NAURIEL UND VOICECUT LENKT DIESE WESEN MIT EUREN FLÜCHEN AB SIE DÜRFEN NICHT DIE MITTE DES SCHLACHTFELDES ERREICHEN!!!"

Der Befehl wurde sofort umgesetzt. Die Krieger taten was von ihnen verlangt wurde. Dadurch hatten die Hexer nun ein leichteres Spiel mit diesen Wesen. Mondtraum brüllte aus der Mitte: "PALADINE WIRKT EUREN HAMMER DER GERECHTIGKEIT AUF DIESE WESEN SODASS DIE KRIEGER UND HEXER NOCH MEHR ZEIT GEWINNEN!"

Die aushohen Streiter wurden geschickt von den Hexern im Kreis gezogen. Sie vergifteten diese Wesen mit Krankheiten und Flüchen. Venta und Dalarus machten sich an den Stelzen dieser Wesen zu schaffen um sie niederzuwerfen. Diese Taktik gelang. In der Mitte verfluchte die Nagakönigin das Kampfgeschick ihrer Angreifer, denn sie sah das ihr Elite Wachen, Wasserelementare und Schreiter bald geschlagen waren. "SPORENSEGLER KOMMT HERBEI UND HELFT EURER KÖNIGEN!!! VERGIFTET DIESE VERDAMMTEN MENSCHEN MIT EUREM TÖTLICHEM SPEICHEL!"

Mondtraum blickte nach oben. "Moonshine!!! Geh sofort mit deinen Jägern in Stellung und halte uns diese Segler vom Leib!"

"Jawohl!!!" erwiederte die Meisterjägerin und stürmte mit ihrem Trupp zur Südtreppe um die Sporensegler vom Himmel zu schießen bevor diese ihre giftige Ladung abwerfen konnteN.

"ALLE KAMPFKRAFT NUN AUF DIE NAGAKÖNIGIN KONZENTRIERN!!!! befahl Phia in der Mitte.

Die verschiedenen Trupps, die die Treppen in allen Himmelsrichtungen abgeschirmt hatten, eilten sofort ins Zentrum des Kriegsschauplatzes um den Befehl auszuführen. Eine entsetzliche Kullisse bot sich den heranstürmenden. Phia und Mondtraum kämpften zwischen dem Blut und den leblosen Körpern gefallener Kamperaden. Der Boden war übersäht mit verwundeten Kriegern, toten Nagas und körperteilen der furchterregenden Schreiter. Es erinnerte an ein Schlachthaus. Nun fokussierten auch die Heiler all ihre vom Licht gegebene Macht auf Phia und Mondtraum denn sie waren schon sehr geschwächt. Zuerst verlief der Kampf gut denn keiner der Sporensegler kam lebend auch nur in die Nähe des Kampfgesehens. Moonshine und ihr Jägertrupp hatten alles exzellent im Griff. Doch die Segler wurden mehr. Ihre Zahl nahm zu. Plötzlich kam ein Giftgeschoss vom Himmel geflogen und dort wo es aufschlug bildete sich ein große grüne stinkende Pfütze. Die Kämpfer die dort standen, stießen von Schmerzen gellendene Schreie aus. Dieses toxische Gift zerfrass Fleisch. Ein Magier wurde vollkommen überschüttet mit diesem Gift und kam nichteinmal dazu zu schreien. Er löste sich einfach nur auf und nur die Schnalle seines Gürtels waren alles was von ihm übrigblieb. "Bei Elune!!! schrie Kaey. "Dieses Gift wird uns alle umbringen!"

"Ja meine lieben Segler kommt herbei und reinigt diesen Ort von diesem lästigen Ungeziefer"

Dieser Satz kam von Vashj. Zu mehr Worten kam sie jedoch nicht denn Mondtraum hatte in rasender Wut mit einem gewaltigen Prankenhieb ihren Kiefer aus dem Gesicht gerissen. In blinder Wut drosch diese nun hemmungslos auf die Druidin ein. Der Himmel über dem Schlachtfeld wurde immer voller von diesen sogenannten Sporenseglern, welche nun anfingen überall auf das Schlachtfeld mit ihrem zerstörerischen Gift zu Spucken.

"Weicht diesem ätzenden Gift aus!!!!!! Es wird euch sonst umbringen!!! Moonshine kann sie nicht länger aufhalten!!! Vashj muß sterben! Mobilisiert all eure Kräfte wir können nicht mehr lange gegenhalten!!! Tötet sie!!!

Der Schlachtzug war nun nur noch in ständiger Bewegung. Keiner wollte bei lebendigem Leibe von diesem Gift zersetzt und aufgefressen werden. Sie rannten und schossen. Sie wichen aus und heilten. Sie suchten Deckung und Zauberten.
Die Königin war am Ende sie musste doch bald fallen.

Auch in der Mitte spitzte sich die Lage zu. Phia war kurz vor dem Zusammenbruch. Ihr Schild war nur noch ein verformter Blechklumpen. Ihre Rüstung war komplett kaputtgeschlagen von den gnadenlosen Hieben von Vashj. Plötzlich taumelte sie. Sie bekam nicht mehr genug Heilung denn die Priester und Paladine rannten selbst um ihr Leben um nicht von dem Giftregen dahingerafft zu werden. Finrond Lichtbringer war auch unter den Heilern die all ihre Macht auf Phia konzentrierten. Er sah wie Phia plötzlich unter einem krätigen hieb zusammenbrach. Er selbst stand inmitten von diesem ätzenden Gift. Er wusste genau. "Wenn ich nun mein eigenes Leben rette und dem Gift weiche wird Phia sterben. Wenn sie stirbt wird der ganze Zug erschlagen. Ich muß stehenbleiben und weiter meine Macht wirken."

Dies war ein edler Zug. Doch für ihn selbst ein folgenschwerer Fehler. Finrond wich dem Gift nicht, sondern spendete mit seinem heiligen Licht der Komanandantin Phia die Heilung, die sie für ihr überleben benötigte. Ein ohrenbetäubendes Zischen durchfuhr den ganzen Schlangenschrein. Vashj hatte ihren letzen Ton aus ihrer Kehle herausgestoßen denn sie fiel. Sie erlag ihren Verletzungen. Sie war besiegt. Nun erhob sich Freudengeschei der Sieger und es hallte duch die gesammte Höhle. Sie hatten es geschafft. Die Schlacht war geschlagen. Sie hatten gesiegt.

Der abgerissene und ziemlich entkräftete Rest, der von dem ehemals so starken Heer noch übrig war, sammelte sich. Furio der Paladinführer wendete sich an Phia.

"Herrin groß ist der Sieg. Ich möchte mit euch feiern. Doch möchte ich auch meinen Schmerz mit euch teilen denn ich habe heute einen treuen Paladin aus meinen Reihen verloren. Der letzte Lichtbringer ist gefallen wenn auch für einen großen Sieg. Finrond ist war sein Name. Er spendete euch die letzte Heilung und blieb in den giftigen Pfützen standhaft stehen. Er hat sich geopfert um seine Pflicht zu erfüllen. Ich bitte euch um ein Begräbnis mit allen Ehren. Ich werde seinen Leichnam in die Krypta seines Onkel bringen lassen. Dann möge Tel´dan auch über sein Andenken wachen."

Dies war die Geschichte. Und auch ein kleiner Abschied.

Möge das Licht auf ewig all denen scheinen, die edel, hilfsbereit, uneigennützig und gut sind! ...
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